
Vor der Entkeimung mit biozider Lösung muss die Fassade sauber gereinigt werden. Das geschieht vorzugsweise mit auf 60 bis 80 °C und 4 bis 6 bar eingestelltem Dampfstrahlgerät. Wird mit Hochdruckwasserstrahl gereinigt, so muss der Druck durch vorgängige Versuche auf die Festigkeit des zu reinigenden Putzes abgestimmt werden. Falls die Fassade im Sockel nicht an Hartbelag, sondern an ein Geröllbett anschliesst, ist es sinnvoll, das Geröll auszuheben, mitzureinigen oder auszutauschen.
Nach
der Nassreinigung muss die Fassade gut austrocknen. Vor der Behandlung mit
RÖFIX Algenkiller ist der Fassadenputz nochmals trocken nachzureinigen
(abkehren). Anschliessend wird mittels Spritzgerät oder Roller der RÖFIX
Algenkiller aufgetragen. Bei starkem Befall kann die Behandlung nach 12 bis 16
Stunden Standzeit wiederholt werden. Bei allen Behandlungsschritten ist
darauf zu achten, dass keine bioziden Wirkstoffe oder umweltgefährdende Verschmutzungen
ins Erdreich gelangen.
Sind an der Fassade neben Algen- und Pilzbefall auch Risse und
Sockel- oder Putzschäden vorhanden, so ist diese wie auf den nachfolgenden
Seiten beschrieben instand zu setzen. Ist der Fassadenputz aber weiter schadlos, so kann direkt die neue
Beschichtung appliziert werden. Zuerst wird eine mit dem Untergrund
verträgliche Grundierung, z.B. RÖFIX PP 401 SILCO LF, aufgetragen. Nach einer
Standzeit von mind. 5 Stunden erfolgt der erste Anstrich mit Biozid-ausgerüsteter RÖFIX Aussenfarbe, z.B RÖFIX PE 429. Bereits 5 Stunden später kann der
abschliessende zweite Anstrich erfolgen.
