Montag, 31. Oktober 2016

Verarbeitung von Kalkfarben

RÖFIX Öko-Kalkfarbe kann in Fresco-Technik oder auf einen komplett ausgetrockneten Untergrund (Secco-Technik) aufgetragen werden. Der Untergrund muss mineralisch und saugend sein. Bei Anstrichen auf Kalkputzen ist auf hohe Diffusionsoffenheit, aber auch auf hohe Kohlenstoffdioxid-Offenheit zu achten. Daher beträgt die Standzeit vor Silikatanstrichen mindestens 4 Wochen.



Kalkfarben werden gleichmässig und in kreuzweiser Ausführung auf der gesamten Oberfläche aufgetragen. Der erste Anstrich erfolgt immer weiss beziehungsweise uneingefärbt sowie zu ca. 10 % verdünnt. Damit erreicht man einen Saugausgleich und homogenen Untergrund.





Für ein möglichst gleichmässiges Ergebnis tragen Sie zwei Schichten des Produkts – jeweils in kreuzweiser Ausführung – auf.







Dienstag, 11. Oktober 2016

Verarbeitung Baustellen-Mischung in der Denkmalpflege

Für die Vorbereitung einer Baustellen-Mischung bietet RÖFIX die historischen Bindemittel NHL2/NHL5, Trass und gelagerte Sumpfkalke an. Geeignete Zuschlagstoffe (z.B. Natursand mit bestimmter Körnung) können beigemengt werden.


Richtrezeptur:


1 Raumteil RÖFIX NHL und o.g. Raumteile Sand und sauberes Wasser. 
Beispiel: 

  • Mauermörtel und Vorspritzmörtel 1:2 bis 1:2,5 
  • Unterputz: 1:3 bis 1:4 
  • Feinputz: 1:3,5 bis 1:4,5 

RÖFIX Trass oder RÖFIX Sumpfkalk kann bis zu 30 % des Bindemittelanteils ersetzen.


RÖFIX NHL und Sand werden im Zwangsmischer mit sauberem Wasser homogen angemischt. Anschliessend wird RÖFIX Trass und/oder RÖFIX Sumpfkalk beigegeben. Die Konsistenz wird laut Verwendungszweck angepasst. RÖFIX Sumpfkalk verbessert die Verarbeitung. Der angemischte Putzmörtel ist geschmeidiger und besitzt verbesserte Verarbeitungseigenschaften.


Eine RÖFIX Baustellen-Mischung enthält keine synthetischen Additive. Weitere Additive wie Verzögerer, Beschleuniger, Luftporenbildner, Pigmente, Verarbeitungshilfen etc. dürfen nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen und Fachleuten beigegeben werden. Sondermischungen (für spezielle Oberflächenstrukturen) sind nach Rezepturerstellung auch durch RÖFIX möglich – andernfalls erfolgt deren Anwendung auf eigenes Risiko.